Kurt Ahrens: der »Hobbyrennfahrer«

Kurt Karl-Heinrich Ahrens, geboren am 19. April 1940 in Braunschweig, ist ein ehemaliger Rennfahrer. Im Rennsport ist er seit 1963 als Kurt Ahrens jun. bekannt. Sein Vater, Kurt Ahrens sen. wurde der Sieger der deutschen Speedwayrennen und fuhr 5 Jahre gegen seinen Sohn.

Erfolge in Formel 3formel3_dallaraf308_merhi09_amk

1958 begann Kurt Ahrens jun. seine Karriere auf Cooper in Formel 3. Er gewann den deutschen Meistertitel in Formel Junior insgesamt dreimal, in den Jahren 1961, 1963 und 1965. Auf dem Hockenheimring gewann er im Jahr 1967 Formel-3-Nationen-Cup und ADAC-Avus-Rennen mit einem Formel 3 Brabham BT21. Er fuhr auch in den Eifelrennen und Formel 3 mit auf dem Brabham BT23 und war Zweiter während des Formel-2-Laufs auf dem Nürburgring.

Erfolge in 1000-Km-Rennen und Teilnahme am Formel 2 Großen Preis

1969 und 1970, während seiner Tätigkeit als Werksfahrer bei Porsche, fuhr er auf Le Mans. Beide Male wurde er ausgeschieden. Im Jahr 1969 wurde er Sieger der 1000 km von Zeltweg in Österreich und in 1970 gewann er 1000 km im Nürburgring.

Zwischen 1966 und 1969 nahm er viermal an Rennen zur Automobilweltmeisterschaft auf dem Nürburgring teil. Einmal davon fuhr er mit dem Formel-1-Wagen von Brabham. In den 60er Jahren wurden beim Großen Preis von Deutschland Wagen auch aus der Formel 2 zugelassen. Auf Brabham und Protos-F2 hat Ahrens auf Weltmeisterläufen gerannt, allerdings ohne Erfolg.

Privatleben

Trotz seinem Talent hörte Ahrens im Alter von 30 Jahre mit Rennfahren auf. Nach seiner Angabe, mochte er sich um seine Frau und vier Kindern kümmern. Es dürfte aber auch das Risiko beim Rennen eine Rolle mitgespielt haben, da in den 60er und 70er Jahren gab es kaum Fahrsicherheit. Als er Rennfahrer war, arbeitete er auch bei der Eisenhandlung seines Vaters, weil sein Vater kein »Nur-Rennfahrer« in der Familie haben wollte. Nach sein Ruhestand von Rennfahren übernahm er die Eisenhandlung von seinem Vater.

Ahrens jun. stand während seiner Karriere nie im Rampenlicht, wird aber auch heute als einer der schnellsten erinnert.

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